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Effizienz durch Verständigung
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Effizienz durch Verständigung ab 49 € als Taschenbuch: Deutsches Europäisches und Vergleichendes Wirtschaftsrecht. 1. Auflage. Aus dem Bereich: Bücher, Wissenschaft, Jura,

Anbieter: hugendubel
Stand: 30.05.2020
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Effizienz durch Verständigung
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Effizienz durch Verständigung ab 49 EURO Deutsches Europäisches und Vergleichendes Wirtschaftsrecht. 1. Auflage

Anbieter: ebook.de
Stand: 30.05.2020
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Effizienz durch Verständigung
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Entscheidungen in nicht vollständig ermittelten Sachverhalten können aus guten Gründen als unsachgemäß, rechtswidrig und "unjuristisch" bezeichnet werden. Um einer solch "unjuristischen", nicht rechtskonformen Verwaltung und Rechtsprechung entgegenzuwirken sowie eine Aushöhlung der rechtsstaatlichen Verfahrensgarantien durch ein - im schlimmsten Falle unkontrollierbares - Ausweichen in faktische Droh- und Drucksituationen zu vermeiden, werden durch die im Tagungsband versammelten Beiträge, die Möglichkeiten und Grenzen der Zulässigkeit des formlosen Handelns von Behörden und Gerichten ausgelotet. Exemplarisch und repräsentativ herausgegriffen werden dabei die besonders bedeutsamen Bereiche (Steuer-)Strafrecht, Bank- und Kapitalmarktrecht sowie das Kartellrecht mit ihren unterschiedlichen normativen Rahmungen. Durch die Herausarbeitung von Gemeinsamkeiten und Unterschieden kann mit Blick auf das Generalthema "Effizienz durch Verständigung" die erforderliche (übergreifende) Theorienbildung befördert und darüber hinaus die Grundlage für rechtspolitische Handlungsempfehlungen entwickelt werden.Mit Beiträgen vonProf. Dr. Armin Engländer, RiBGH Dr. Ralf Eschelbach, RA PD Dr. Gerson Trüg, StB Prof. Dr. Wolfgang Kessler, RA Dr. Mathias Hanten, MBL, PD Dr. Alexander Thiele, RA Dr. Ulrich Soltesz, LL.M., Prof. Dr. Boris P. Paal, M.Jur., Prof. Dr. Dörte Poelzig, M.Jur.

Anbieter: Dodax
Stand: 30.05.2020
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Kooperationskultur in der Bauplanung
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Planungs- und Bauprojekte werden durch dynamische Randbedingungen, einen steigenden Schwierigkeitsgrad und die Beschleunigung und Parallelisierung der Arbeiten immer komplexer. Mit dem Trend zu Arbeitsteilung und Spezialisierung nimmt auch die Bedeutung von Teamarbeit und Koordination zu. Die Bauwirtschaft ist jedoch geprägt von einer unzureichenden Zusammenarbeit: Konflikte, Misstrauen und gerichtliche Auseinandersetzungen sind weit verbreitet. Projekte sind daher Systeme mit geringer Effizienz, deren Ziele vielfach nicht erreicht werden.Neben der Verbesserung methodisch-fachlicher Ansätze wird die Stärkung der Zusammenarbeit zu einem wesentlichen Erfolgsfaktor. Die Dissertation widmet sich daher der Analyse und Gestaltung der Kooperationsbeziehung von Bauherren und Planern. In wettbewerbsintensiven Märkten können personen- und unternehmensabhängige, kulturorientierte Leistungen - wie Kundenorientierung, Dienstleistungsqualität und Vertrauen - in der Strategie von Planungsbüros Kernkompetenzen darstellen, mit denen sich Wettbewerbsvorteile und Differenzierungen erzielen lassen.Im Rahmen der Arbeit durchgeführte systemtheoretische, verhaltenswissenschaftliche und institutionenökonomische Analysen zeigen, dass in einer begrenzt rationalen Welt mit unsicheren und komplexen Prozessen hierarchische Steuerungsmechanismen nicht nur zu hohen Transaktionskosten führen, sondern unvollständig sind und Opportunismusspielräume bieten. Flexibel anzupassende, relationale Verträge erhalten Stabilität, wenn die Opportunismusneigung reduziert wird. Selbstverpflichtung und Vertrauen durchbrechen die doppelte Kontingenz der Beziehung und werden zu komplementären und besonders effizienten Koordinationsmechanismen. Die in der Arbeit entwickelten Handlungsempfehlungen, Vertragsgestaltungen und Anreizsysteme unterstützen die riskante Vorleistung einer vertrauensvollen Handlungsorientierung und deren reziproke Bestätigung.Soziales Handeln konstituiert sich durch Verhalten, das auf die gegenseitigen Erwartungen abgestimmt ist. Die Rollen in der Bauplanung und die Qualitätskriterien der Planungsdienstleistung sind jedoch nicht eindeutig geklärt. Daher werden in der qualitativen Empirie der Dissertation mithilfe von Experteninterviews und der Auswertung vorhandener internationaler Studien 30 Kriterien der Dienstleistungsqualität entwickelt. Im Vergleich zu den gängigen Zielparametern Kosten, Termine und Produktqualität, die als Ergebnisse des Prozesses nur den Projektstatus zeigen, eignen sich ergänzende Kriterien der Dienstleistungsqualität dazu, durch die Messung des Prozesses konkrete Verbesserungspotentiale zu identifizieren. Der entwickelte Fragebogen hilft Bauherren und Planern bei der kontinuierlichen Evaluierung und Verbesserung der Dienstleistung und fördert ihren wechselseitigen Lernprozess.In der quantitativen Empirie bewerten 97 Bauherren und Planer mithilfe des Fragebogens in einer Online-Umfrage die Wichtigkeit und den Leistungserfüllungsgrad der Kriterien. Die statistischen Analysen der Ergebnisse zeigen, dass die Wichtigkeit einzelner Kriterien durch Bauherren und Planer signifikant unterschiedlich eingeschätzt wird. Hierüber sollten sich beide Parteien austauschen, um ein gemeinsames Verständnis zu erzeugen. Aus der Differenz von Wichtigkeit und Leistung ergeben sich deutliche Unzufriedenheiten bzw. Verbesserungspotentiale, Bauherren sind dabei signifikant unzufriedener als Planer. Da hohe Wichtigkeiten mit höheren Unzufriedenheiten korrelieren, können aus den 30 Kriterien 12 bestimmt werden, in denen Planer ihre Leistung vordringlich verbessern sollten, um mit wirtschaftlichem Ressourceneinsatz mehr Kundenzufriedenheit zu erzeugen. Unabhängig davon wird mithilfe einer Faktorenanalyse die Komplexität der zunächst entwickelten 30 Kriterien auf zehn Faktoren der Dienstleistungsqualität reduziert.In einem weiteren Schritt wird - aufbauend auf den theoretischen und empirischen Erkenntnissen und unter Berücksichtigung bestehender Organisationskultur-Modelle - ein eigenständiges Kooperationskultur-Modell für die Bauherrn-Planer-Beziehung konstruiert. Das Modell verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz zur Gestaltung der Kooperationsbeziehung. Es dient dazu, die Kooperation zu strukturieren, die gegenseitige Verständigung zu fördern, die Interaktion zu steigern, Agenturprobleme zu minimieren und Vertrauen zu stärken. Praxisorientierte Ansätze zur Implementierung und Anwendung werden aufgezeigt und überschlägige Kosten-Nutzen-Betrachtungen durchgeführt. Die Stärkung der Kooperation mithilfe des Modell-Ansatzes führt demnach zur Verbesserung der Projektergebnisse.Die Triangulation des Modells mit dem theoretischen Bezugsrahmen und den empirischen Erkenntnissen sowie der denklogisch und in einer Pilotstudie durchgeführte Realisierbarkeitstest belegen die Güte des Modells als Mittel zum Erreichen der formulierten Ziele. Die Reliabilität hängt auch von erfolgreichen Realisierungsversuchen ab: In Bauplanungsprojekten zeigt sich der Nutzen in den Handlungen der Akteure, die dadurch die Struktur des Modells und damit wiederum ihr Handeln beeinflussen. In Bezug auf die offenen Systemgrenzen der Projektorganisation kann im erweiterten Verwendungszusammenhang langfristig ein gesamtbauwirtschaftlicher Einfluss des Modells im Sinne des Leitbilds Bau entstehen.Abschließend werden in der Arbeit zu jedem der zwölf Elemente und zu Vertrauen als Kern des Modells theorie- und erfahrungsgeleitete, konkrete Handlungsempfehlungen formuliert. Sie fördern die Umsetzung in der Praxis und sind Anregungen für weitere wissenschaftliche Forschung.

Anbieter: Dodax
Stand: 30.05.2020
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Mehrsprachigkeit verwalten?
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Die angemessene Vertretung der Sprachgemeinschaften und die Förderung der Mehrsprachigkeit in der eidgenössischen Bundesverwaltung sind Themen von staatspolitischem und öffentlichem Interesse. Dabei steht insbesondere die Personalrekrutierung im Zentrum, mittels welcher die sprachliche Vielfalt und Verständigung beim Bund gewährleistet werden soll. Sie findet im Spannungsfeld zwischen staatspolitischen Repräsentativitäts- und Gleichberechtigungsprinzipien sowie unternehmerischen Effizienz- und Leistungsvorgaben statt. Im Buch wird aufgezeigt, wie sich die Förderung der Mehrsprachigkeit in der Bundesverwaltung entwickelt hat, welche Massnahmen ergriffen worden sind und wo diese angesichts der vielfältigen Anforderungen bei der Personalrekrutierung an Grenzen stossen. Bemerkenswert sind dabei die zur Verfügung stehenden Daten: Einerseits konnten umfangreiche Statistiken des Bundes ausgewertet werden. Andererseits erhielten die Forschenden die Möglichkeit, konkrete Rekrutierungsprozesse zu beobachten und sensible Daten zu erheben, wie sie in der sozialwissenschaftlichen Literatur nur selten zur Verfügung stehen.

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Stand: 30.05.2020
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Determinanten erfolgreicher Stakeholderdialoge
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Durch die Auswirkungen der Informationsgesellschaft sowie in Zeiten zunehmender Präsenz und Professionalisierung von Nicht-Regierungsorganisationen (NGOs) haben sich die Anforderungen an Unternehmen verändert. Für sie gewinnt die Auseinandersetzung mit sozialen und ökologischen Aspekten ihres Handelns an Bedeutung, da u.a. die NGOs dies vehement einfordern. Zunehmend setzen sich Unternehmen daher auch mit ihren kritischen Stakeholdern - den NGOs - auseinander. In so genannten Stakeholderdialogen versuchen Unternehmen und NGOs Verständigung zu erzielen anstatt sich konfrontativ zu begegnen. Die vorliegende Arbeit widmet sich der Frage, welche Erfolgsfaktoren bei Dialogen zwischen Unternehmen und zivilgesellschaftlichen Akteuren (insbes. NGOs) die Qualität des Verhandlungsprozesses sowie die Akzeptanz des Verhandlungsergebnisses beeinflussen.Im Rahmen der Arbeit wird dabei auf die individuelle Ebene der handelnden Akteure bzw. die Verhandlungsführer fokussiert. Die Verhandlungssituation sowie die Handlungsanreize werden mit Hilfe verschiedener Variationen des Rational-Choice-Ansatzes betrachtet. Anhand der Nutzentheorie nach Hartmut Esser sowie der Spieltheorie wird analytisch beleuchtet, warum Akteure so handeln, wie sie es tun. Weiterhin wird eine normative Perspektive gewählt und der Frage nachgegangen wie Akteure handeln sollten, wobei insbesondere das Harvard Konzept für erfolgreiches Verhandeln im Zentrum der Betrachtung steht. Bei den Dialogverfahren sind die Ausgangsvoraussetzungen und die Ressourcenausstattung bei Unternehmen und NGOs zumeist sehr unterschiedlich. Daher wird mit der Ressource-Dependency-Theory ein spezielles Augenmerk auf die Bedeutung von Ressourcen in Dialogen gelegt. Aus den theoretischen Überlegungen lassen sich wesentliche Kriterien ableiten, die für den Prozess- und Ergebniserfolg von Stakeholderdialogen maßgeblich erscheinen.Im empirischen Teil werden vier Dialogbeispiele mit Hilfe leitfadengestützter Interviews analysiert. Hierfür wurden die drei an den Dialogen beteiligten Personengruppen - Unternehmensvertretung, NGO-Vertretung und Moderation - zu Erfolgsfaktoren der analysierten Dialogbeispiele unabhängig voneinander befragt. Sowohl subjektunabhängig messbare ("objektive") als auch subjektive Erfolgsfaktoren in Bezug auf den Prozess und das Ergebnis wurden abgefragt und ausgewertet. Des Weiteren wurden auch auf den Dialogkontext bezogene Faktoren, die als intervenierende Variable den Prozess und das Ergebnis beeinflussen, beleuchtet.Die theoretischen Erfolgsprinzipien - Fairness, Kompetenz, Effizienz und Legitimität - sowie die Erfolgsprinzipien des Harvard Verhandlungskonzeptes - Trennung von Sach- und Beziehungsebene, Übersetzung von Positionen in Interessen, gemeinsame Entwicklung von Win-Win-Lösungen und die Anwendung neutraler Beurteilungskriterien - wurden auf ihre Bedeutung hin untersucht. Wie die Auswertung der Fallbeispiele ergab konnten diese Prinzipien umfangreich bestätigt sowie um weitere Erfolgsprinzipien - Transparenz, Unabhängigkeit und Vertrauen - ergänzt werden. Auch die besondere Bedeutung von subjektunabhängig messbaren ("objektiven") Kriterien für die Zufriedenheit mit den Dialogen zeigte sich anhand der Dialogbeispiele. Ressourcen waren im Dialogkontext sehr wichtig wobei insbesondere kommunikative Fähigkeiten und Zeit kaum substituierbar waren, während mit anderen Ressourcen (z.B. Geld und Wissen) kreativ umgegangen werden konnte. Darüber hinaus konnten einige interessante akteursspezifische Besonderheiten aus der Studie abgeleitet werden wie die ausbaufähige verhandlungstheoretische Vorbereitung der NGOs sowie der für den Erfolg der Dialoge kontraproduktive Effizienzdruck der Unternehmen.Dialoge zwischen Unternehmen und NGOs haben gute Chancen erfolgreich zu sein, wenn die identifizierten Erfolgsprinzipien und -kriterien mit Hilfe einer kompetenten Moderation umg

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Stand: 30.05.2020
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Leistungsgesellschaft und Doping
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Sport - Sportsoziologie, Note: 1,0, Universität Koblenz-Landau (Institut für Sportwissenschaft), Veranstaltung: Seminar Sportsoziologie: Leistungsgesellschaft und Doping, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Begriff der 'Leistung' ist in fast allen Diskursen präsent. Ob nun in der Politik, in der Wirtschaft, in der Kunst, im Erziehungssystem oder expressis verbis im Leistungssport, in all diesen Kulturbereichen wird mehr oder weniger explizit von Leistungssteigerung, von Effizienz und Leistungswilligkeit gesprochen. Es scheint als sei Leistung bzw. die Effizienz das neue übergreifende symbolisch generierte Kommunikationsmedium, das neue Insignium der einzelnen Teilsysteme, welches die intersystemische Verständigung auf den kleinsten gemeinsamen und kommunizierbaren Nenner zu bringen versucht.In diesem Zusammenhang sind Umfragen von Interesse, die ergaben, dass 70 % der befragten Deutschen die Gesellschaft, trotz anderer Etikettierungsangebote, als eine Leistungsgesellschaft charakterisierten und mit dem Begriff der Leistung 'Arbeit leisten' verbinden. Diese mehrheitliche Zustimmung verleitet dazu,'die Leistungsgesellschaft' und ihren charakteristischen Aufbau etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Dabei wird der Blick u.a. darauf gerichtet sein, ob nicht auch im Alltag der Leistungsgesellschaft das ein oder andere Mittel Verwendung findet, welches die Leistung zu steigern vermag. Kurzum, es wird der Frage nachgegangen, ob Doping nur ein unerwünschtes Phänomen und 'Konstellationsprodukt' des kulturellen Teilbereiches 'Sport' ist, oder ob nicht im Kontext der Leistungsgesellschaft, Doping eine weit verbreitete, aber im öffentlichen Diskurs auf Grund von Selbstverständlichkeitsannahmen weniger kontrovers diskutierte Thematik darstellt, als es bei einigen entlarvten 'Dopingsündern' im Bereich des Sports der Fall ist. Vielleicht sind diese so genannten 'Dopingsünder' wider der gängigen Leistungsmoral weniger Überzeugungstäter und die erste Ursache ihres Handels als mehr die 'Opfer' und 'Getriebenen' einer gesamtgesellschaftlichen Tendenz, die vornehmlich in der Dopingdiskussion ausgeblendet wird.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 30.05.2020
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Determinanten erfolgreicher Stakeholderdialoge
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Durch die Auswirkungen der Informationsgesellschaft sowie in Zeiten zunehmender Präsenz und Professionalisierung von Nicht-Regierungsorganisationen (NGOs) haben sich die Anforderungen an Unternehmen verändert. Für sie gewinnt die Auseinandersetzung mit sozialen und ökologischen Aspekten ihres Handelns an Bedeutung, da u.a. die NGOs dies vehement einfordern. Zunehmend setzen sich Unternehmen daher auch mit ihren kritischen Stakeholdern – den NGOs – auseinander. In so genannten Stakeholderdialogen versuchen Unternehmen und NGOs Verständigung zu erzielen anstatt sich konfrontativ zu begegnen. Die vorliegende Arbeit widmet sich der Frage, welche Erfolgsfaktoren bei Dialogen zwischen Unternehmen und zivilgesellschaftlichen Akteuren (insbes. NGOs) die Qualität des Verhandlungsprozesses sowie die Akzeptanz des Verhandlungsergebnisses beeinflussen. Im Rahmen der Arbeit wird dabei auf die individuelle Ebene der handelnden Akteure bzw. die Verhandlungsführer fokussiert. Die Verhandlungssituation sowie die Handlungsanreize werden mit Hilfe verschiedener Variationen des Rational-Choice-Ansatzes betrachtet. Anhand der Nutzentheorie nach Hartmut Esser sowie der Spieltheorie wird analytisch beleuchtet, warum Akteure so handeln, wie sie es tun. Weiterhin wird eine normative Perspektive gewählt und der Frage nachgegangen wie Akteure handeln sollten, wobei insbesondere das Harvard Konzept für erfolgreiches Verhandeln im Zentrum der Betrachtung steht. Bei den Dialogverfahren sind die Ausgangsvoraussetzungen und die Ressourcenausstattung bei Unternehmen und NGOs zumeist sehr unterschiedlich. Daher wird mit der Ressource-Dependency-Theory ein spezielles Augenmerk auf die Bedeutung von Ressourcen in Dialogen gelegt. Aus den theoretischen Überlegungen lassen sich wesentliche Kriterien ableiten, die für den Prozess- und Ergebniserfolg von Stakeholderdialogen massgeblich erscheinen. Im empirischen Teil werden vier Dialogbeispiele mit Hilfe leitfadengestützter Interviews analysiert. Hierfür wurden die drei an den Dialogen beteiligten Personengruppen – Unternehmensvertretung, NGO-Vertretung und Moderation – zu Erfolgsfaktoren der analysierten Dialogbeispiele unabhängig voneinander befragt. Sowohl subjektunabhängig messbare („objektive“) als auch subjektive Erfolgsfaktoren in Bezug auf den Prozess und das Ergebnis wurden abgefragt und ausgewertet. Des Weiteren wurden auch auf den Dialogkontext bezogene Faktoren, die als intervenierende Variable den Prozess und das Ergebnis beeinflussen, beleuchtet. Die theoretischen Erfolgsprinzipien – Fairness, Kompetenz, Effizienz und Legitimität – sowie die Erfolgsprinzipien des Harvard Verhandlungskonzeptes – Trennung von Sach- und Beziehungsebene, Übersetzung von Positionen in Interessen, gemeinsame Entwicklung von Win-Win-Lösungen und die Anwendung neutraler Beurteilungskriterien - wurden auf ihre Bedeutung hin untersucht. Wie die Auswertung der Fallbeispiele ergab konnten diese Prinzipien umfangreich bestätigt sowie um weitere Erfolgsprinzipien – Transparenz, Unabhängigkeit und Vertrauen – ergänzt werden. Auch die besondere Bedeutung von subjektunabhängig messbaren („objektiven“) Kriterien für die Zufriedenheit mit den Dialogen zeigte sich anhand der Dialogbeispiele. Ressourcen waren im Dialogkontext sehr wichtig wobei insbesondere kommunikative Fähigkeiten und Zeit kaum substituierbar waren, während mit anderen Ressourcen (z.B. Geld und Wissen) kreativ umgegangen werden konnte. Darüber hinaus konnten einige interessante akteursspezifische Besonderheiten aus der Studie abgeleitet werden wie die ausbaufähige verhandlungstheoretische Vorbereitung der NGOs sowie der für den Erfolg der Dialoge kontraproduktive Effizienzdruck der Unternehmen. Dialoge zwischen Unternehmen und NGOs haben gute Chancen erfolgreich zu sein, wenn die identifizierten Erfolgsprinzipien und –kriterien mit Hilfe einer kompetenten Moderation umgesetzt werden sowie ausreichend Zeit vorhanden ist, so dass vor Abschluss des Prozesses alle strittigen Punkte abschliessend geklärt und verbindlich vereinbart werden können.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 30.05.2020
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Darstellung, Erläuterung und Bewertung ausgewäh...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Informatik - Wirtschaftsinformatik, Note: 1,7, Hamburger Fern-Hochschule, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Effizienz und Flexibilität von Geschäftsprozessen spielen eine immer grössere Rolle für den Erfolg einer wirtschaftlichen Unternehmung. Deshalb steht das Ziel von optimalen und systematischen Geschäftsprozessen bei den meisten Unternehmen immer stärker im Fokus. Davon versprechen sie sich Kostenreduzierungen, bessere Ressourcennutzung und eine Verbesserung der Qualität ihres Produktes oder ihrer Dienstleistung. Aufgrund der übersichtlicheren Organisation der Abläufe wird auch die Geschäftsführung erleichtert (vgl. Fischer et al. 2006: V). Aber wie können Potentiale gefunden werden, um dem optimalen Geschäftsprozess näher zu kommen? - Eine wichtige Voraussetzung für diese Suche ist sicherlich die Verwendung einer geeigneten Prozessbeschreibungsform, ohne die eine '... systematische Wahrnehmung ...' (Staud 2006: 2) der Unternehmensrealität nicht möglich wäre. Laut der diesjährigen Juni-Ausgabe des Magazins E-3 wurde mit dem subjektorientierten Geschäftsprozessmanagement ein Paradigmenwechsel eingeläutet. So seien der subjektorientierte Ansatz und die damit verbundene Beschreibungsform der zwischenmenschlichen Verständigung ähnlicher. Ausserdem liesse sich auf Basis dieser Prozessbeschreibung mit wenig Aufwand eine entsprechende Software erstellen. Ein Nachweis über die mathematische Richtigkeit des entsprechenden Geschäftsprozesses könne ebenfalls erbracht werden (vgl. Färbinger 2011: 3). Aber ist diese subjektorientierte Sichtweise für alle Geschäftsprozesse geeignet? Oder ist es eher wichtig, entsprechend dem jeweiligen Geschäftsprozess die zweckmässigste Beschreibungsform auszuwählen? Und wenn ja, welche unterschiedlichen Prozessbeschreibungen stehen hierfür zur Auswahl? Was sind deren Stärken und Schwächen? Auf diese Fragen gibt die vorliegende Hausarbeit mögliche Antworten. Sie stellt ausgewählte Beschreibungsformen anhand eines fiktiven Beispiels dar und erläutert sie. Darauf aufbauend erfolgt eine Bewertung mithilfe von zentralen Kriterien. Das Ziel dieser Hausarbeit besteht in der Erarbeitung einer Entscheidungsgrundlage für die Wahl einer geeigneten Variante zur Geschäftsprozessbeschreibung.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 30.05.2020
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